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Team Land Motorsport
So sehen Sieger aus

Ricardo Feller und Christopher Mies: Das sind die Deutschen GT-Meister 2021

Feller gewinnt sowohl Fahrertitel als auch die Pirelli-Junior-Wertung

Ricardo Feller und Christopher Mies: Das sind die Deutschen GT-Meister 2021 Foto: ADAC Motorsport
Ricardo Feller (21/CH) und Christopher Mies (32/Düsseldorf, beide Montaplast by Land-Motorsport) heißen die Deutschen GT-Meister 2021. Die Audi-Piloten machten beim Saisonfinale auf dem Nürburgring mit einem Sieg und einem zehnten Platz alles klar. Die neuen Meister im Porträt.

Feller und Mies beeindruckten 2021 sowohl mit ihrem Speed als auch mit ihrer Konstanz. Bereits beim Saisonauftakt in Oschersleben fuhren sie auf das Podium, in Zandvoort und auf dem Lausitzring ließen sie ihre ersten beiden Saisonsiege folgen – beide von der Pole-Position aus. Mit dem zweiten Triumph übernahmen sie auch die Führung in der Meisterschaft, die sie anschließend bis zum Finale verteidigten. Weitere Podestplätze auf dem Sachsenring und in Hockenheim folgten, ehe sie im ersten Rennen des Finales auf dem Nürburgring den dritten Saisonsieg holten – erneut von der Pole-Position aus. Am Sonntag machten sie dann mit Platz zehn alles klar. Einen Nuller leistete sich das Duo dagegen nur einmal. „Unsere Siege waren natürlich sehr wichtig“, erklärt Mies das Erfolgsgeheimnis, „Aber auch, dass wir mal einen fünften oder sechsten Platz mitgenommen haben. Denn Punkte sind das A und O im ADAC GT Masters.“ Partner Feller ergänzt: „Chris und ich waren eine starke Kombi. Zudem hatten wir die beste Mannschaft, die uns über die Saison hinweg ein super Auto hingestellt hat.“ Für Teammanager Christian Land kommt der Erfolg nicht überraschend: „Miesi und Ricardo sind schon 2019 in den USA einige Rennen zusammen gefahren. Da haben wir schon gesehen, dass sie sehr gut zusammenpassen. Daher war uns klar, dass sie eine Fahrerpaarung sind, mit der wir die Meisterschaft gewinnen können.“

Für Mies ist es nach 2016 der zweite Fahrertitel im ADAC GT Masters. Er ist damit nach Sebastian Asch und Kelvin van der Linde erst der dritte Pilot, dem dieses Kunststück gelingt. Der Rheinländer kam über Tourenwagenrennen in den GT3-Sport. Bereits in seiner ersten vollen Saison wurde er 2009 GT3-Europameister. Auch im ADAC GT Masters sorgt er schnell für Furore: 2010 wird er Vizemeister, 2011 Gesamtdritter. Inzwischen war auch Audi Sport auf den Deutschen aufmerksam geworden und verpflichtete ihn für seinen Fahrerkader. 2016 wechselte Mies zu Montaplast by Land-Motorsport und fuhr mit dem Rennstall zusammen mit Connor De Phillippi auf Anhieb zum Titel. Land ist Mies seitdem treu geblieben. Der 32-Jährige überzeugt jedoch nicht nur bei Sprintrennen. Zu seinen Erfolgen gehören unter anderem Siege bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring oder den 12 Stunden von Bathurst.

Teamkollege Feller kam über den Kartsport und nach einem Jahr in der ADAC Formel 4 2016 in das ADAC GT Masters. Mit 16 Jahren war er der bis dahin jüngste Pilot in der Geschichte der Rennserie. Seitdem zeigte der Schweizer eine steile Lernkurve und entwickelte sich zu einem der vielversprechendsten jungen Piloten im GT3-Sport. 2019 startete Feller erstmals für Land und holte seinen ersten Sieg im ADAC GT Masters. Nach einer Saison in einem anderen Team kehrte er 2021 zu den Niederdreisbachern zurück. Und dies mit Erfolg – neben dem Fahrertitel holte sich der Schweizer auch die Meisterschaft in der Pirelli-Junior-Wertung für Nachwuchsfahrer. Neben den Titeln im ADAC GT Masters gewann er in diesem Jahr auch den Titel im Silver Cup der europäischen GT World Challenge Endurance.

Teammanager Christian Land ist voller Lob für seine beiden Piloten: „Miesi ist seit 2016 bei uns. Er ist super-erfahren und menschlich ein toller Typ. Er passt perfekt zu uns und ist wie ein Familienmitglied. Da, wo Land fährt, muss auch Christopher sein, sonst fehlt irgendwas. Ricardo ist ein sehr sympathischer Kerl, er war in diesem Jahr noch stärker als 2019 in seiner ersten Saison mit uns. Er ist unbedarft, lustig und setzt sich selbst in keiner Weise unter Druck. Für ihn ist die Familie genauso wichtig wie für uns, deshalb passen wir auch so gut zusammen.“

Das letzte Qualifying

ADAC GT Masters Nürburgring
ADAC GT Masters Nürburgring
ADAC GT Masters Nürburgring
ADAC GT Masters Nürburgring
ADAC GT Masters Nürburgring

Das finale Rennen live ab 15 Uhr

Das Rennen ab 15:00 Uhr kostenlos im Livestream auf RTL+ und im Free-TV bei NITRO.

Rennen 1

ADAC GT Masters Nürburgring
ADAC GT Masters Nürburgring
ADAC GT Masters Nürburgring
ADAC GT Masters Nürburgring
ADAC GT Masters Nürburgring

Das Qualifying

ADAC GT Masters Nürburgring
ADAC GT Masters Nürburgring
ADAC GT Masters Nürburgring
ADAC GT Masters Nürburgring

Das Ergebnis vom 2.Rennen

ADAC GT Masters 2.Rennen
ADAC GT Masters 2.Rennen
ADAC GT Masters 2.Rennen
ADAC GT Masters 2.Rennen
ADAC GT Masters 2.Rennen

Qualifying für das 2.Rennen

ADAC GT Masters 2.Qualifying
ADAC GT Masters 2.Qualifying
ADAC GT Masters 2.Qualifying
ADAC GT Masters 2.Qualifying
ADAC GT Masters 2.Qualifying

Bortolotti/Mapelli sorgen für ersten Lamborghini-Sieg seit September 2019

Mies und Feller weiter auf Titelkurs

Bortolotti/Mapelli sorgen für ersten Lamborghini-Sieg seit September 2019 Foto: ADAC Motorsport
Mirko Bortolotti (31/I) und Marco Mapelli (34/I, beide GRT Grasser Racing Team) sorgten in Hockenheim für den ersten Lamborghini-Erfolg in der Deutschen GT-Meisterschaft seit 2019, während die Titelkandidaten in den Top Fünf landeten und der Meisterschaftskampf noch enger wird. Die beiden Lamborghini-Werksfahrer siegten vor den gut gefüllten Tribünen im Motodrom mit knappen 0,521 Sekunden Vorsprung vor den Tabellenführern Ricardo Feller (21/CH) und Christopher Mies (31/Düsseldorf, beide Montaplast by Land-Motorsport). Die beiden Audi-Fahrer bauten ihr Punktepolster so auf elf Zähler aus. Rang drei holten sich Porsche-Werkspilot Mathieu Jaminet (26/F) und Titelverteidiger Michael Ammermüller (35/Rotthalmünster, beide SSR Performance). „Ich bin überglücklich. Auf den Sieg haben wir lange gewartet und endlich hat alles gepasst“, so Sieger Bortolotti. „Wir haben Charakter bewiesen und gezeigt, dass mit uns immer zu rechnen ist.“

Das Ergebnis vom 1.Rennen

ADAC GT Masters Hockenheimring
ADAC GT Masters Hockenheimring
ADAC GT Masters Hockenheimring
ADAC GT Masters Hockenheimring
ADAC GT Masters Hockenheimring

Heißer Titelkampf: Endspurt der Deutschen GT-Meisterschaft in Hockenheim

Audi-Duo Feller und Mies mit zwei Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze

Heißer Titelkampf: Endspurt der Deutschen GT-Meisterschaft in Hockenheim Foto: ADAC Motorsport
Knapper geht es kaum: Gerade einmal zwei Punkte beträgt in der Deutschen GT-Meisterschaft vor dem vorletzten Rennwochenende der Saison der Vorsprung der Tabellenführer Ricardo Feller (21/CH) und Christopher Mies (31/Düsseldorf, beide Montaplast by Land-Motorsport).
In Hockenheim am kommenden Wochenende (22.–24. Oktober) spitzt sich der Titelkampf weiter zu. Die Fans können sich auf ein packendes Rennwochenende freuen, bei dem auch erstmals wieder Aston Martin mit dem Vantage GT3 am Start ist und noch mehr Abwechslung in das knapp 30 Supersportwagen große Feld bringt.
Die beiden Rennen werden am Samstag und Sonntag ab 16 Uhr live bei NITRO im Free-TV übertragen. Im Livestream sind sie kostenlos bei TVNOW.de zu sehen.

Keyfacts, Hockenheimring, Hockenheim, Saisonrennen 11 und 12 von 14
Streckenlänge: 4.574 Meter
Layout: 17 Kurven (neun Rechts-, acht Linkskurven), im Uhrzeigersinn befahren
Sieger 2020, Rennen 1: Christian Engelhart/Michael Ammermüller (SSR Performance-Porsche 911 GT3
R)
Sieger 2020, Rennen 2: Patric Niederhauser/Kelvin van der Linde (Rutronik Racing-Audi R8 LMS)

Das 1.Qualifying

AADAC GT Masters Hockenheim
AADAC GT Masters Hockenheim
AADAC GT Masters Hockenheim
AADAC GT Masters Hockenheim
AADAC GT Masters Hockenheim

Gounon/Waliłko gewinnen am Sachsenring, Vorsprung der Tabellenführer Mies/Feller schrumpft

Zweiter Saisontriumph für Mercedes-AMG-Piloten, Waliłko zudem bester Juniorfahrer.

Gounon/Waliłko gewinnen am Sachsenring, Vorsprung der Tabellenführer Mies/Feller schrumpft Foto: ADAC Motorsport
Hochspannung im Titelkampf der Deutschen GT-Meisterschaft: Vier Rennen vor dem Saisonende ist der Vorsprung der Tabellenführer Ricardo Feller (21/CH) und Christopher Mies (31/Düsseldorf, beide Montaplast by Land-Motorsport) im Audi R8 nach Platz Fünf im Sonntagsrennen auf dem Sachsenring auf zwei Punkte geschrumpft. Die heimlichen Sieger waren am Sonntag Luca Stolz (26/Brachbach) und Maro Engel (36/Monte Carlo, beide Mercedes-AMG Team Toksport WRT), die die zahlreichen Zuschauer mit einem starken Manöver in der letzten Kurve begeisterten, das ihnen Rang zwei und auch Tabellenrang zwei einbrachte. Mit ihrem vierten zweiten Platz in Folge komplettierten die beiden Mercedes-AMG-Werksfahrer einen Doppelsieg für ihren Arbeitgeber, denn ihre Markenkollegen Igor Waliłko (24/PL) und Jules Gounon (26/F, beide Team Zakspeed Mobil Krankenkasse Racing) fuhren von der Pole-Position zu einem ungefährdeten Sieg. Rang drei ging an das Porsche-Duo Thomas Preining (23/A) und Christian Engelhart (34/Starnberg, beide Küs Team Bernhard). „Ein wirklich toller Tag“, jubelte Sieger Gounon. „Ich liebe diese Strecke einfach. Hier habe ich 2016 meinen ersten GT3-Sieg geholt, das war der Startschuss für meine Karriere. Jetzt wieder hier zu siegen ist fantastisch. Es hat einfach alles gepasst. Pole, schnellste Runde und Sieg – besser konnte es nicht laufen. Wir sind jetzt die Außenseiter im Titelkampf!“

Das Resultat vom 2.Rennen

ADAC GT Masters 2
ADAC GT Masters 2
ADAC GT Masters 2
ADAC GT Masters 2
ADAC GT Masters 2

Gounon holt Pirelli Pole Position Award am Sachsenring

Mercedes-Werksfahrer Jules Gounon sicherte sich die Pole-Position für das Sonntagsrennen

Gounon holt Pirelli Pole Position Award am Sachsenring Foto: ADAC Motorsport
Im Titelkampf der Deutschen GT-Meisterschaft machte im Qualifying für das zweite Rennen auf dem Sachsenring Mercedes-AMG das Rennen. Aus dem Kreis der Titelfavoriten an der Tabellenspitze sicherten sich Maximilian Buhk (Landgraf) mit Startplatz drei und Maro Engel (Toksport WRT) mit Startplatz fünf die besten Ausgangspositionen für das zweite Rennen, während Mercedes-AMG-Werksfahrer Jules Gounon (Zakspeed) sich die Pole-Position sicherte. Gounon und sein zweitplatzierter Landsmann Franck Perera (GRT Grasser) im Lamborghini sorgten für eine rein französische erste Startreihe.

Das Ergebnis vom 2.Qualifying

ADAC GT Masters Sachsenring Q2
ADAC GT Masters Sachsenring Q2
ADAC GT Masters Sachsenring Q2
ADAC GT Masters Sachsenring Q2
ADAC GT Masters Sachsenring Q2

Titelkampf spitzt sich zu: dritter Saisonsieg für Porsche-Duo Jaminet/Ammermüller in Deutscher GT-Meisterschaft

Erster Porsche-Triumph auf dem Sachsenring. Feller/Mies weiter Tabellenführer.

Titelkampf spitzt sich zu: dritter Saisonsieg für Porsche-Duo Jaminet/Ammermüller in Deutscher GT-Meisterschaft M. Ammermüller (li.), M. Jaminet Foto: ADAC Motorsport
Premiere auf dem Sachsenring: Die Porsche-Piloten Mathieu Jaminet (26/F) und Michael Ammermüller (35/Rotthalmünster, beide SSR Performance) fuhren im Samstagsrennen der Deutschen GT-Meisterschaft auf dem Sachsenring nicht nur zu ihrem dritten Saisonsieg, sondern sorgten auch für den ersten Porsche-Sieg auf der anspruchsvollen Berg-und-Tal-Bahn im ADAC GT Masters. Luca Stolz (26/Brachbach) und Maro Engel (36/Monte Carlo, beide Mercedes-AMG Team Toksport WRT) arbeiteten sich mit dem dritten zweiten Platz in Folge noch näher an die Tabellenspitze, während die Audi-Fahrer und Tabellenführer Ricardo Feller (21/CH) und Christopher Mies (31/Düsseldorf, beide Montaplast by Land-Motorsport) sich mit Rang drei im Titelkampf weiter stark präsentieren. „Toll, dass uns hier der erste Sieg für Porsche gelungen ist“, sagte Mathieu Jaminet. „Es war ein perfekter Tag: Dank Pole und Sieg haben wir 28 Punkte geholt. Die sind sehr wichtig im Titelkampf, denn dieser ist in diesem Jahr wieder sehr eng mit gleich mehreren Fahrzeugen.“

Das 1.Rennen am Sachsenring

Sachsenring 1.Rennen
Sachsenring 1.Rennen
Sachsenring 1.Rennen
Sachsenring 1.Rennen
Sachsenring 1.Rennen

Zweiter Pirelli Pole Position Award für Jaminet

Porsche-Werksfahrer Mathieu Jaminet setzte sich knapp im ersten Zeittraining der Deutschen GT-Meisterschaft auf dem Sachsenring durch.

Zweiter Pirelli Pole Position Award für Jaminet Foto: ADAC Motorsport
Mit einer Zeit von 1.18,426 Minuten war der französische ADAC GT Masters-Champion von 2018, der zusammen mit Titelverteidiger Michael Ammermüller für SSR Performance antritt, am Ende gerade einmal 54 Tausendstelsekunden schneller als der Mercedes-AMG-Pilot Igor Waliłko. Für Jaminet war es nach Oschersleben der zweite Pirelli Pole Position Award der Saison. Die Belohnung: drei Meisterschaftspunkte.
Als Zweiter zeigte Mercedes-AMG-Fahrer Waliłko im GT3 Evo des Team Zakspeed Mobil Krankenkasse Racing seine bisher beste Qualifyingleistung der Saison.
Rang drei ging in der 20-minütigen Sitzung an Luca Stolz/Maro Engel vom Mercedes-AMG Team Toksport WRT.

Spannung auf dem Sachsenring: Der Titelkampf in der Deutschen GT-Meisterschaft nimmt weiter Fahrt auf

Top Drei in der Meisterschaft nur durch neun Punkte getrennt

Spannung auf dem Sachsenring: Der Titelkampf in der Deutschen GT-Meisterschaft nimmt weiter Fahrt auf Foto: ADAC Motorsport
DAS QUALIFYING UM 10:15 UHR LIVE IM STREAM BEI TVNOW!

Die Spannung steigt: Der Titelkampf in der Deutschen GT-Meisterschaft geht am kommenden Wochenende (1.–3. Oktober) auf dem Sachsenring in die drittletzte Runde, die Meisterschaftskandidaten dürfen sich auf der anspruchsvollen Berg-und-Tal-Bahn keine Schwäche erlauben. Lediglich drei Punkte trennen die Tabellenführer Ricardo Feller (21/CH) und Christopher Mies (31/Düsseldorf, beide Montaplast by Land-Motorsport) im Audi von ihren engsten Verfolgern, den Mercedes-AMG-Werksfahrern Raffaele Marciello (26/I) und Maximilian Buhk (28/Hamburg, beide Mann-Filter Team Landgraf – HTP/WWR). Auch am Sachsenring können die Fans die Rennaction nicht nur von den Tribünen verfolgen, sondern dürfen auch ins Fahrerlager, wo sie mitten im Geschehen sind. Die beiden Rennen werden am Samstag und Sonntag ab 16 Uhr live bei NITRO im Free-TV übertragen. Im Livestream sind sie kostenlos und ohne Registrierung bei TVNOW.de und auf adac.de/motorsport zu sehen.

Keyfacts, Sachsenring, Hohenstein-Ernstthal, Saisonrennen 9 und 10 von 14
Streckenlänge: 3.645 Meter
Layout: 14 Kurven (vier Rechts-, zehn Linkskurven), gegen den Uhrzeigersinn befahren
Sieger 2020, Rennen 1: Marvin Dienst/Philip Frommenwiler (DLV-Team Schütz, Mercedes-AMG GT3)
Sieger 2020, Rennen 2: Markus Pommer/Jeffrey Schmidt (Callaway Competition, Corvette C7 GT3-R)
ADAC GT Masters auf dem Sachsenring im TV und im Stream: Übersicht über die Sendezeiten im Anhang.

Die Favoriten
Dank ihres zweiten Saisonsiegs sicherten sich Feller und Mies zuletzt auf dem Lausitzring den inoffiziellen Halbzeittitel. Für den Sachsenring hat das Audi-Duo gute Karten, denn Mies triumphierte dort bereits vier Mal und ein R8 hat dort bereits 13 Rennen gewonnen – was einer stattlichen Siegquote von 46 Prozent entspricht. Aber auch die Tabellenzweiten Marciello/Buhk machen sich Hoffnungen auf Topplatzierungen, denn auch der Mercedes-AMG zählte zuletzt zu den stärksten Fahrzeugen auf dem anspruchsvollen Kurs. Nur neun Punkte hinter der Tabellenspitze liegen die Tabellendritten Mirko Bortolotti (31/I)/Albert Costa Balboa (31/E, beide GRT Grasser Racing Team). Die Lamborghini-Werksfahrer zeichnen sich bisher vor allem durch ihre Konstanz aus und haben am Sachsenring den überfälligen ersten Saisonsieg im Visier. Ganz oben auf das Podest wollen auch die Tabellenvierten Luca Stolz (26/Brachbach) und Maro Engel (36/Monte Carlo, beide Mercedes-AMG Team Toksport WRT), deren Formkurve mit zuletzt zwei zweiten Plätzen steil nach oben zeigt. Vor Titelverteidiger Michael Ammermüller (35/Rotthalmünster) und Porsche-Werksfahrer Mathieu Jaminet (26/F, beide SSR Performance), liegt eine schwere Aufgabe: Das Duo von SSR Performance hat bereits zwei Rennen gewonnen, jedoch ist der Sachsenring die einzige Strecke im Kalender des ADAC GT Masters, auf der der 911 bisher ohne Sieg ist.

Die Strecke
Der Sachsenring gilt als eine der anspruchsvollsten Strecken im Kalender der Deutschen GT-Meisterschaft und wird aufgrund seiner Charakteristik oft als „Mini-Nordschleife“ bezeichnet. Auf die Fahrer warten schnelle Bergauf-und-Bergab-Passagen, die oft nicht einsehbar sind. Eine weitere Besonderheit des 3,645 Kilometer langen Traditionskurses: Er wird gegen den Uhrzeigersinn befahren und setzt sich fast ausschließlich aus Linkskurven zusammen, was besonders die Reifen auf der rechten Fahrzeugseite beansprucht. Daher kommt es auf die richtige Taktik für die Pirelli-Reifen an.

Die Lokalmatadore
Traditionell ist das sächsische Aufgebot an Fahrern und Teams im ADAC GT Masters stark vertreten. Der gebürtige Leipziger Marvin Kirchhöfer (27/Luzern, Callaway Competition) hat mit der Corvette C7 GT3-R bereits in dieser Saison ein Rennen gewonnen. Auf ein starkes Heimspiel hofft auch Lamborghini-Junior Maximilian Paul (21), der wie sein Rennstall T3 Motorsport aus Dresden kommt. Ebenfalls ein Heimspiel hat Yaco Racing aus Plauen. Der Rennstall setzt einen Audi R8 LMS für Simon Reicher (21/A) und Norbert Siedler (38/A) ein. Für das Team Joos Sportwagentechnik tritt zudem der Wahlleipziger David Jahn (30) in einem Porsche 911 GT3 R an.

Newsflash: Gounon/Waliłko führen Dreifachsieg von Mercedes-AMG in der Deutschen GT-Meisterschaft an

Zakspeed-Duo gewinnt am Sonntag auf dem DEKRA Lausitzring

Newsflash: Gounon/Waliłko führen Dreifachsieg von Mercedes-AMG in der Deutschen GT-Meisterschaft an Foto: ADAC Motorsport
Igor Waliłko (24/PL) und Jules Gounon (26/F, beide Team Zakspeed Mobil Krankenkasse Racing) fuhren im Sonntagsrennen des ADAC GT Masters auf dem DEKRA Lausitzring zu ihrem ersten Saisonsieg. Das Duo war in das achte Saisonrennen vom ersten Startplatz gestartet, im Ziel lag es mit 3,476 Sekunden Vorsprung an der Spitze. Die weiteren Positionen auf dem Podium gingen ebenfalls an Mercedes-AMG: Maro Engel (35/Monte Carlo) und Luca Stolz (25/Brachbach, beide Mercedes-AMG Team Toksport WRT) wurden Zweite, Rang drei ging an Raffaele Marciello (26/I) und Maximilian Buhk (28/Hamburg, beide Mann-Filter Team Landgraf – HTP/WWR).

Deutsche GT-Meisterschaft trägt das Finale am Nürburgring aus

Nachholtermin für ausgefallenes Rennwochenende im August

Deutsche GT-Meisterschaft trägt das Finale am Nürburgring aus Foto: ADAC Motorsport
Die Titelentscheidung in der Deutschen GT-Meisterschaft fällt in der Eifel, der Nürburgring ist erstmals Austragungsort für ein Finalwochenende des ADAC GT Masters. Vom 5. bis 7. November werden dort die Rennen nachgeholt, die nach der Flutkatastrophe in der Region nicht wie geplant Anfang August ausgetragen werden konnten. Auch die ADAC GT4 Germany, die ADAC Formel 4 und die ADAC TCR Germany ermitteln im Rahmenprogramm des ADAC GT Masters in der Eifel ihre Champions. Alle für das ADAC GT Masters auf dem Nürburgring bereits gekauften Tickets behalten für den Nachholtermin ihre Gültigkeit und müssen nicht umgetauscht werden. Tickets für das Finale gibt es für ADAC Mitglieder bereits ab 22,50 Euro online unter adac.de/motorsport, Kinder unter zwölf Jahren haben freien Eintritt.

„Wir freuen uns, dass wir einen Nachholtermin auf dem Nürburgring realisieren konnten, nachdem wir das Rennen Anfang August nach der Flutkatastrophe nicht austragen konnten. Es war uns wichtig die Rennen dort nachzuholen, denn für die Region sind gerade jetzt Großevents wie die Deutsche GT-Meisterschaft wirtschaftlich von hoher Bedeutung. Unser Dank gilt dem Nürburgring, dem Hockenheimring und auch der Mediengruppe RTL für die Unterstützung. Der Titelkampf im ADAC GT Masters ist nach sechs Rennen eng und ausgeglichen, wir dürfen uns schon jetzt auf einen heißen Herbst im ADAC GT Masters und einen spannenden Titelshowdown am Nürburgring freuen“, sagt ADAC Vorstand Lars Soutschka.

Audi gewinnt auch Sonntagsrennen in Zandvoort

Erster Saisonsieg für Charles Weerts/Dries Vanthoor

Audi gewinnt auch Sonntagsrennen in Zandvoort Foto: ADAC Motorsport
Auch im zweiten Rennen der Deutschen GT-Meisterschaft in Zandvoort war der Audi R8 LMS nicht zu schlagen. Den Sieg im sechsten Saisonrennen des ADAC GT Masters holten sich Charles Weerts (20/B) und Dries Vanthoor (22/B, beide Team WRT). Das belgische Duo ging von der Pole-Position aus ins Rennen und fuhr danach zu einem ungefährdeten Triumph. Mit 3,951 Sekunden Rückstand kamen im Mercedes-AMG GT3 Evo Maximilian Buhk (28/Hamburg) und Raffaele Marciello (26/I, beide Mann-Filter Team Landgraf – HTP/WWR) auf Platz zwei ins Ziel. Dritte wurden Rolf Ineichen (42/CH) und Franck Perera (37/F, beide GRT Grasser Racing Team) im Lamborghini Huracán GT3 Evo.

Das 6.Rennen - Ergebnis

ADAC GT Masters Zandvoort Rennen 6
ADAC GT Masters Zandvoort Rennen 6
ADAC GT Masters Zandvoort Rennen 6
ADAC GT Masters Zandvoort Rennen 6
ADAC GT Masters Zandvoort Rennen 6