Gut gebaut -
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Gut gebaut - "Männerjobs" in Frauenhänden Ab 01.11. im Programm

DOKU / REPORTAGE (DEUTSCHLAND, 2020)

Sie baggern, buddeln und bollern: Auf Deutschlands Baustellen schuften starke Frauen auf gigantischen Maschinen, in "Gut gebaut – ‚Männerjobs‘ in Frauenhänden“ ab 01.11. sonntags um 13:05 Uhr Powerfrauen auf gigantischen Maschinen!

Erst 1994 (!) fiel das Beschäftigungsverbot für Frauen im Baugewerbe. Seitdem hat sich zum Glück einiges getan – trotzdem haben viele Frauen nach wie vor einen Exotenstatus auf Baustellen. Völlig zu Unrecht, wie die taffen Bauhandwerkerinnen in „Gut gebaut – ‚Männerjobs‘ in Frauenhänden“ ab 01.11. sonntags um 13:05 Uhr bei NITRO zeigen: Ob Radlader, Raupe oder Muldenkipper – kein Fahrzeug ist ihnen zu groß, keine Baustelle zu dreckig, kein Job zu schwer. Sie arbeiten an Eisenbahnbrücken, Autobahnen und Hochhäusern, manövrieren ihre überbreiten Maschinen durch enge Gassen oder fahren mit zehn Meter langem Hänger über unebenes Gelände – rückwärts! Oft schuften sie in Zwölf-Stunden-Schichten und am Wochenende. Das macht ihnen nichts aus. Schließlich lieben diese Frauen ihren Beruf nach dem Motto: Man wird nie erwachsen – nur das Spielzeug wird größer.

Ob Maurerin Julia, Anlagenmechanikerin Sandra, Dachdeckerin Sunny, Baggerfahrerin Sonja oder Maschinistin Cindy – sie alle ließen sich für die neue NITRO-Eigenproduktion bei ihren herausfordernden Jobs von der Kamera begleiten: Die 48-jährige Baggerfahrerin Marion, genannt Sonja, hat vor 18 Jahren die Friseurschere an den Nagel gehängt und sich stattdessen auf Baustellen in Tirol selbstständig gemacht. Als „Erdbau Sonja“ baggert und gräbt sie mit ihrem Familienbetrieb alles aus, was ihr unter die Schaufel kommt. Unter anderem wartet auf sie und ihren Bagger „Baby“ ein Einsatz in der Tiroler Ortschaft Tarrenz: Hier soll neuer Asphalt auf die Hauptstraße, doch dafür muss der alte Straßenbelag ausgebaggert werden – und es gießt wie aus Kübeln.