Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat
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Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat Mi., 04.03., 20:15 Uhr

HISTORY, THRILLER, KRIEGSFILM (USA, 2008)

Am 20. Juli '44 wagte eine Widerstandsgruppe um Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg den Versuch, Hitler zu töten. Deckname des Plans war "Operation Walküre", der zur Tarnung auf einem gleichnamigen Notfall-Plan basierte, den die NS-Führung selbst ausarbeiten ließ, um innere Unruhen niederzuschlagen. Ziel von Stauffenbergs Operation war der Sturz Hitlers und des Naziregimes.Und er war der einzige, der nah genug an Hitler herankommen konnte.

"Es lebe das heilige Deutschland", sind die letzten Worte des Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg, bevor ihn ein Exekutionskommando 1944 niederstreckt. Stauffenberg hatte Hitler lange treu gedient, wie alle in der deutschen Wehrmacht hat er einen Eid auf die Person des Führers geschworen. Doch bereits bei seinem Einsatz in Afrika kamen ihm starke Zweifel an dem allgemeinen Blutvergießen. 

Nachdem Stauffenberg durch eine Explosion schwer verletzt wurde, kehrt er nach Deutschland zurück, sieht endlich seine Frau Nina und seine Kinder wieder. Durch den Kontakt zu Generalmajor Henning von Tresckow tritt Stauffenberg in Kontakt zu der Widerstandsgruppe um Carl Goerdeler und Ludwig Beck, zu der auch General Friedrich Olbricht und dessen Adjutant Mertz von Quirnheim gehören. Von Tresckow ist gerade mit einem Attentatsversuch auf Hitler gescheitert und kann von Glück reden, nicht aufgeflogen zu sein. 

Stauffenberg macht den Verschwörern den Vorschlag, einen neuen Versuch zu unternehmen, sich aber vor allem für den Ernstfall zu rüsten, wenn ein Attentat tatsächlich gelänge. Als Chef des Stabes des Ersatzheeres hat Stauffenberg Zugang zu Hitlers innerstem Kreis. Er ist bereit, das Attentat zu wagen. Zwei Versuche scheitern, aber Stauffenberg will es wieder versuchen - ein weiteres Mal bei einer militärischen Lagebesprechung in der "Wolfsschanze", Hitlers Hauptquartier in Ostpreußen. Doch Mussolini hat seinen Besuch angekündigt, der Termin wird vorverlegt und findet außerdem wegen der großen Hitze nicht in der "Wolfsschanze" selbst, sondern in einer auf ihrem Gelände liegenden Baracke statt. 

Stauffenberg und sein ihm treu ergebener Ordonanzoffizier Werner von Haeften tragen den Sprengsatz bei sich und zünden ihn. Zunächst sieht es so aus, als wäre einem der vielen Versuche, den Tyrannen zu töten, endlich Erfolg beschieden. Stauffenberg hält Hitler für tot. Er kehrt nach Berlin zurück und setzt die von ihm umgearbeitete "Operation Walküre" in Kraft: die Mobilisierung des Ersatzheeres, nun nicht mehr mit dem Ziel, den Führer im Falle eines zivilen Aufstandes zu schützen, sondern führende Nazigrößen zu verhaften, für Ruhe im Land zu sorgen und die Macht schließlich einer zivilen Regierung unter Goerdeler zu übergeben, die mit den Alliierten, die bereits mit der Landung in der Normandie die "Festung Europa" gestürmt haben, über einen Waffenstillstand verhandeln soll. 

Doch Hitler ist nicht tot, er hat ein weiteres Mal überlebt, er wendet sich über das Radio an das Volk, der Widerstand ist gescheitert, die Verschwörer des 20. Juli sind dem Tode geweiht. Einige sterben noch am selben Tag - wie Stauffenberg und Olbricht - einige erwartet das Todesurteil nach einem Schauprozess vor Roland Freislers Volksgerichtshof.

Unter der Regie von Bryan Singer ("Die üblichen Verdächtigen", "X-Men") und mit Weltstar Tom Cruise in der Hauptrolle entstand nach wahren Begebenheiten die atemraubende Chronik eines Attentats, das zu den packendsten Episoden des deutschen Widerstands wurde. Das Drama wurde an Originalschauplätzen und mit internationalem Staraufgebot gedreht, darunter Kenneth Branagh, Bill Nighy, Tom Wilkinson, Terence Stamp und Eddie Izzard sowie Thomas Kretschmann, Matthias Schweighöfer und Christian Berkel.